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město Nové Město nad Metují
Nové Město nad Metují

Sehenswürdigkeiten des Tals Klopotovské údolí

Wenn wir durch das Tal Klopotovské údolí gehen, finden wir dort nicht nur Naturschönheiten, aber auch historische Orte.
Klopotovské údolí
 
Die Holzhütten sind schon fast verschwunden und die Besiedlung endet am Forsthaus. 
Klopotovské údolí
 

Wildgehege
Hinter dem letzten Gebäude in einem engen Waldtal befinden sich auf der rechten Seite ein Wildschweingehege, links Käfige mit wilden Truthähnen und weiteren Vogelarten und nach etwa 300 Metern ein Gehege mit Rehen und Hirschen.

 

Klopotovské údolí
 
 
Teufelsloch

Čertova šlápota (Teufelsspur) 

ist kein Ort, an den unbedingt Massenwanderungen führten, aber er gehört zum Folklore der Stadt Nové Město. Wenn wir den Wald betreten und entgegen des Stroms des Klopotovský - Bohdašínský potok gehen, sehen wir nach einer Weile inmitten des Flusslaufes einen größeren, glatten Balvan, der in der Mitte eine Vertiefung hat, die bei etwas gutem Willen, die Form eines Hufabdrucks hat.  

 
Teufelsloch

TEUFELSSPUR

Lesníkova studánka (Försters Quelle)

 
Lesníkova studánka (Försters Quelle)

Mertova díra (Mertas Loch)

ist eine Lokalität unter Bradlo im Tal Klopotovské údolí am Bach Bohdašínský potok, eine halbe Stunde von Nové Město. Heute ist das Loch durch feste Tür in Betonrahmen verschlossen. An dieser Stelle soll irgendwann im 15. Jahrhundert oder noch früher der Bauer Merta aus Blažkov Silber gefunden und es selbst abgebaut haben.

MERTAS LOCH

Er soll die Fundstelle geheim gehalten und das geschlagene Erz verkauft haben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass hier die früheren Besitzer, die Nachoder Herren aus Dubí Erz brachen. Von diesem Loch wusste man aber im 16. Jahrhundert. Der Abbau ging wahrscheinlich später weiter. Das Erz soll direkt im Schloss Nové Město geschmolzen worden sein. Den weiteren Abbau unterbrach der Dreißigjährige Krieg und der ganze Ort verödete. In der Kriegszeit verließen die meisten ursprünglichen Hausbesitzer die Stadt, unter anderem wohl auch die, die sich mit dem Bergbau befassten.

Merta

 

1783 wurden Bergwerkskenner aus Kutná Hora berufen, diese bestimmten, dass ursprünglich im 15. Jahrhundert gegraben wurde. Ihre Datierung stützten sie auf die Tatsache, dass beim Abbau kein Schießpulver benutzt wurde. Vor Ort wurden lange Stangen gefunden, die zum Steinbrechen dienten.

Nach Begutachtung der Bergleute, befand sich im Erz nicht nur Silber, aber auch Goldspuren und sie führten an, dass sich der Abbau rentieren würde. Weiter wurde festgestellt, dass das Erz Pyrit, Siderit, Quarz und Galenit mit etwa zehn Prozent Silber enthielt. Beide Gesellschafter Josef Frinta und František Kodydek erhielten am 6. November 1783 die Schurfurkunde.

Es wurde die Bergbauzunft H. Jan Nepomuck gegründet und mit dem Abbau begonnen. Die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Der Metallgehalt im Erz war schwächer und die Gesamtregie überstieg den Ertrag. Die Zunft zerfiel und nach zwei Jahren wurde der Abbau eingestellt. 

Klopotovský brook

Das Mertova Loch muss aber nicht unser Endziel sein. Beim Weiterwandern gelangen wir zum "Na mlejništi“. Im 16. Jahrhundert stand hier eine Holzmühle, die zum Blažkover Vorwerk gehörte.

Über der Mühle ist die Vlčí jáma (Wolfsgrube), in welchen Wölfe gefangen wurden. Der letzte wurde im Jahre 1826 gefangen.  Der Wald öffnet sich dann, es erscheint eine Wiese, am linken Abhang befand sich ein Meiler. Es wird hier keine Holzkohle mehr gebrannt. In den Bohdašínský potok mündet hier der Bach Slavoňovský potok.

Weiter gegen den Strom fließt ein Bächlein von Vanovka ein. An dieser Stelle ist ein Hügel, Lógr, genannt. Während des schlesischen Kriegs im Jahre 1745 fanden einige Aktionen der österreichischen Panduren gerade aus dem Tal Klopotovské údolí statt. Das Tal auch mit den Seiten weiter in Richtung Slavoňov erhielt den Namen "Bochmánky". Die Panduren buken hier ihr Brot - bochánky, daher der Name. Und weil sie sich schwarzen Kaffee – lógr - kochten, kam der namenlose Hügel zu seinem Namen. Die Erklärung des Namens Bochmánek erscheint logisch, existierte aber schon früher. Als mehrere Jahrzehnte später der Kaiser Josef II. aus dem Adlergebirge nach Dobrušky zurückkehrte, soll er an dieser Stelle an die Adresse der Preußen den Ausspruch: "Den Garten haben sie uns genommen, nur der Zaun ist uns geblieben“ getätigt haben.

Weitere Sehenswürdigkeit ist der Fels Vaňkova skála, eine Höhle unter überhängendem Fels. Es kampierten hier Zigeuner, später Tramps und neuer Pioniere.

Wenn wir vom Zusammenfluss beider Bäche gegen den Strom des Slavoňovský potok gehen, gelangen wir bis unter die Kirche in Slavoňov.

GPS: 50° 20′ 19.795″N  16° 9′ 58.613″E in der Karte darstellen

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Wanderwege

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