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město Nové Město nad Metují
Nové Město nad Metují

Häuser an der Südseite des Hus-Platzes

Gebildet durch die Häuser Nr. 1227-1233 und Kirche Heilige Dreifaltigkeit.

Häuser an der Südseite des Hus-Platzes

Doppelhaus Nr. 1227 und 1228 – Dekanat

Die Dekankirche hat einen Teil der Mauern mit dem Dekanatsgebäude gemeinsam. Da der Krčíner Pfarrer seine Kirchengrundstücke in Krčín hatte, trachtete er nicht danach, in Nové Město zu wohnen. Am Ende musste er sich aber anpassen. 1523 wurde neben der Kirche das Haus Nr. 1227 gekauft. Die Hauptarbeiten daran erfolgten bis 1534 und im nachfolgenden Jahr konnte der Pfarrer, der bis dahin in der Vorstadt Krajské předměstí wohnte, in die Pfarre einziehen. Die Pfarre als Amt wurde erst im Jahre 1567 aus Krčín übertragen. Die ursprüngliche Pfarrerwohnung war lang und schmal. Um eine etwas größere Breite zu erreichen, musste der Bau über den westlichen Kirchenanbau geführt werden. Zu Beginn hatte die Pfarre drei Räume, ein Zimmer, eine Kammer und eine Gesindestube.

 Bis 1623 war es eine Utraquistenpfarre, nach diesem Jahr katholisch. Im Jahre 1625 wurde sie zum Dekanat erhöht. Der Dekan Martin Bittner baute 1681 den sog. Kapuzinerraum an.

 

Kirche und Dekanat

 

Vor dem Dekanat stand ein Holzbrunnen, der im Jahre 1709 durch einen Steinbrunnen ersetzt wurde.

Das Dekanat wurde im 18. Jahrhundert durch hinten angebauten Raum erweitert. 1772 wurde das benachbarte Bürgerhaus Nr. 1228 zugekauft und bei den Bauanpassungen wurden beide Häuser in eins vereinigt. 1813 ließ Dekan František Kouba das Dekanat tünchen und das Dach decken. Er erweiterte das Wirtschaftsgebäude, baute einen Schuppen an und zäunte den ganzen Hof mit einer neu erbauten Wand ein. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Dekanat in einem so desolaten Zustand, dass es eher an einen Trümmerhaufen erinnerte. Der Dekan Karel Rojek und die Kaplane mussten Ende der 50.Jahre des 19. Jahrhunderts in das Schloss umziehen, wo er sich aber erkältete und im Jahre 1862 suchte er Zuflucht im Haus Nr. 1235, welches dem Kaufmann Smola gehörte. Noch im gleichen Jahr ging er aber aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nach Budyně nad Ohří. Der neue Dekan Pelhřim Novák wohnte bis zur Fertigstellung des Dekanats auch im Haus Nr. 1235.  

Der Aufbau des Dekanats, der sich auf die Jahre 1867 bis 1869 konzentrierte war wirklich gründlich. Der gesamte Bau des Nachbarhauses wurde um das zweite Geschoss erhöht und es entstand ein neues großes Gebäude mit schrägem Dach zu den Dächern der Nachbarhäuser. Die Haustiefe bindet an die Breite der Kirche an.

Das Haus Nr. 1228 wurde, wie schon gesagt, 1867-69 umgebaut und behielt nur seine Außenmauern. Nachträglich wurde ein Stück starke Wand im Erdgeschoss angemauert. Der Laubengang hat zwei Kreuzfelder und zwei Arkaden. Der gotische Keller mit Tonnengewölbe hat einen umbauten Raum von 99 m3.

 

GPS: 50° 20′ 36.084″N  16° 9′ 9.58″E in der Karte darstellen

Kategorie

städtische Denkmalschutzgebiete

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