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Hus-Platz

Hus-Platz

 

Fläche

Der Platz befindet sich in einer Höhe von 324 m über dem Meeresspiegel, er ist 143 Meter lang und 68 Meter breit. Der Schlossturm ist 54 Meter hoch, der Kirchturm 40 Meter und der Klosterturm 46 Meter.

Der Platz war schon im Jahre 1934 gepflastert. In den Jahren 1951 – 1954 wurden die Giebel des Nordblockes instand gesetzt und die Häuser und Wohnungen modernisiert.

1973 wurde die Parkplatzfläche auf dem Platz mit Säure beständigem Pflaster bedeckt. Damals wurde auch das Aussehen der Vorhäuser durch neue Beleuchtung und Anleuchtung der Fassaden, Plastiken und des Schlosses verbessert. 

Die heutige Gestalt des Marktplatzes geht auf den 2011 abgeschlossenen Umbau zurück. Die lokalen Wege bekamen ein neues Pflaster, den Laubengang entlang wurde eine erhöhte begehbare Fläche für Fußgänger errichtet. Der Marktplatz erhielt eine neue öffentliche Beleuchtung. 

 
Hus-Platz

Hausdisposition

Die Häuser am Platz sind im Ganzen einheitlich gelöst. Die unteren Eingangsräume haben Tonnengewölbe. Im Erdgeschoss was das Mashaus, ein weiter Raum, der gewöhnlich dem Handwerksbetrieb und Verkauf diente. Aus dem Erdgeschoss führt ein Gang in den hinteren Trakt mit Ausgang auf den Hof und am Haus führen Treppen in den Keller und das Obergeschoss. Im Erdgeschoss war noch ein kleiner Raum. Außer dem unteren Mashaus gab es auch ein oberes Mashaus. Außerdem waren im Obergeschoss noch weitere Räume der Bürgerwohnungen und die schwarze Küche mit konisch gewölbtem Welschem Kamin. Vom Obergeschoss war der Boden zugänglich.

Schon bei Gründung der Stadt wurde daran gedacht, dass jedes Haus seine Grundlage in Form eines Feldes außerhalb der Stadt hatte. Diese Grundstücke waren z.B. auf Bořetín nach Hausnummern aufgeteilt. Dies war natürlich die Anfangslösung, die nicht gehalten werden konnte, da es durch Verkäufe zu Änderungen kam. 

 

Hus-Platz

Zeichen an den Häusern

Früher hatte jedes Haus sein Zeichen. Von Zeit zu Zeit muss aber die Fassade erneuert oder wenigstens angestrichen werden und das Zeichen zu erhalten, bedeutet mehr Arbeit. Deshalb sind bis heute nur der goldene Stern aus blauem Kreis am Haus Nr. 1222, der goldene Schafbock an Nr. 1223, das Bild des Messias an Nr. 1230 und der blaue Stern auf weißem Kreis an Nr. 1231 erhalten geblieben. Neueren Datums sind die Stilisierung der Koskova Handelsfirma und die drei Sterne am Haus Nr. 1234. Am Haus Nr. 1213 ist kein Baum im Kranz mehr, am Haus Nr. 1229 kein Löwe, noch die goldene Kugel in der Nische des Hauses Nr. 1237, oder der Elefant an Nr. 1238 und auch nicht mehr die beiden Äxte auf Sandstein am Haus Nr. 1242, im welchem der Fleischer war. Das neueste Hauszeichen – Lampen (kahany) – kam in den 90. Jahren des 20. Jahrhunderts am Haus Nr. 1236 hinzu, welches Eigentum der Familie Kahanec wurde.

 
Zeichen an den Häusern Zeichen an den Häusern Zeichen an den Häusern Zeichen an den Häusern Zeichen an den Häusern Zeichen an den Häusern

Ausgewählte Gebäude auf dem Marktplatz               

Zur einfacheren Identifizierung der einzelnen Häuser sind die heute zugeteilten Nummern aufgeführt. In Nové Město nad Metují wurden die Häuser im Jahre 1785 nummeriert. Noch unlängst galt, dass an den Hausnummern am Platz ein A war, im Viertel Krajské předměstí ein B und im Viertel Horské předměstí ein C. Diese Kennzeichnung wurde geändert. Zu den Haunummern am Platz wurde 1200, im Viertel Horské předměstí 1000 hinzugefügt und die Nummern im Viertel Krajské předměstí blieben gleich. 

Häuser an der Nordseite des Hus-Platzes

Gebildet durch die Häuser Nr. 1202-1211 und Zázvorka. Die Häuser an der Nordseite wurden nach der Entdeckung der ursprünglichen Pernstein-Lösung der Fassaden und Giebel in den Jahren 1951 bis 1954 umgebaut. Sie erhielten dadurch wieder ihre Renaissancegestalt aus den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts mit den typischen "Schwalbenschwänzen".
Gegenwärtig befinden sich in Haus Nr. 1210 eine Galerie und das Informationszentrum.

Häuser an der Ostseite des Hus-Platzes

Gebildet durch die Häuser Nr. 1212-1226. In den Häusern Nr. 1225 und 1226 sind heute das Museum und das Tourismusinformationszentrum untergebracht.

Häuser an der Südseite des Hus-Platzes

Gebildet durch die Häuser Nr. 1227-1233 und Kirche Heilige Dreifaltigkeit.

Häuser an der Westseite des Hus-Platzes

Gebildet durch die Häuser Nr. 1234-1245.

Brunnen auf dem Hus-Platz

2009 wurden beim Umbau des Marktplatzes in der Nähe der Säule mit der Statuengruppe der Hl. Dreifaltigkeit vier Gewölbe freigelegt, die einen stark unregelmäßigen quadratförmigen Grundriss bilden.

Mariensäule

Die Mariensäule oder auch Säule der Jungfrau Marie ist ein Barockdenkmal. Sie wurde im Jahre 1696 von der Stadt aus Dankbarkeit, dass sie nicht von der Pest erfasst wurde, aufgestellt. Dies geschah erst 15 Jahre nach der Pestepidemie und diese fünfzehn Jahre sind Beweis, dass die Stadt damals mit Finanzproblemen zu kämpfen hatte.

Gruppe der Heiligen Dreifaltigkeit

Die Gruppe der Heiligen Dreifaltigkeit steht seit 1767 auf dem Platz, wo sie auf Kosten der Stadt als Dank für die Beendigung des Siebenjährigen Kriegs aufgestellt wurde. Es ist eine Rokokoplastikgruppe aus Sandstein auf einem hohen Sockel. Bei Ebnung der Fläche des Platzes im Jahre 1905 mussten an die Plastikgruppe weitere Stufen angebaut werden.

Steinbrunnen in den Schlosspark

Der erste Steinbrunnen ist aus dem Jahre 1663. Er wurde beim Steinmetz in Machov bestellt, der ihn aus einem Sandsteinblock herstellte. Im Jahre 1954 musste der Brunnen dem Smetana- Denkmal Platz machen und zog auf die andere Seite der Zufahrtsstraße zum Schloss in den Schlosspark, wo er bis heute steht.